Der Herbst Zeit des Rückzugs und Öffnung zugleich

25. Oktober 2017.TinePe.3 Likes.0 Comments

Der Herbst Zeit des Rückzugs und Öffnung zugleich

Keine andere Jahreszeit repräsentiert das Loslassen und den Rückzug so sehr, wie der Herbst. Die wärmenden Strahlen der Sonne ziehen sich mehr und mehr zurück. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger.
Die Kräfte des Sommers befinden sich auf dem Rückzug tief hinein in den Schoß von Mutter Erde. Es wird trüber, die ersten Nebel legen sich auf das Land.
Noch einmal zeigt sich die Natur in einer besonderen Buntheit, um sich dann vollständig zurückzuziehen und eintöniger zu werden.
Der Winter wirft bereits seine Schatten voraus. Es ist die greise gewordene Göttin, die das Zepter übernommen hat.

Auch wir sind nun wieder einmal im Herbst angekommen. In unserem eigenen Herbst.
Die spielerische, leichte Energie des Frühjahrs, die kraftvolle Zeit des Wachsens und Reifens des Sommers, ist vorüber. Wir haben bereits geerntet, was das Jahr uns zu geben hatte. Es gibt nicht mehr viel zu tun und die Stimmung des Herbstes erfasst uns.

Das Loslassen und der Rückzug sprechen uns an.

Doch genau dieses Loslassen und das Zurückziehen ist es, was oft schwer fällt.

Denn wir haben über viele Jahre gelernt, festhalten zu müssen, unseren inneren Tiefen auszuweichen, die Nebel zu umgehen. So beginnen wir wieder einmal, dagegen anzukämpfen. Was daraus entstehen kann, kennen wir nur zu gut.

Aber schauen wir uns doch einmal die Natur selbst an.

Ihr ist jedes Festhalten fremd.

Sie gibt sich vollständig den vorgegebenen Rhythmen der Jahreszeiten hin. Weiß um die wichtige Kraft des Rückzugs und des Eintauchens in die Weisheit von Mutter Erde, nachdem sie sich in die Fülle des Lebens hinein ergossen hat. Sie ist bereit, bedingungslos loszulassen. Es gibt nichts, was sie in Frage stellt.
So durchlebt sie den Winter, empfängt mit offenen Händen, was ihr aus der Tiefe heraus gegeben wird. Findet die notwendige Ruhe, den Schutz, die Einsicht und Klarheit für die Kraft des Weitergehens, direkt hinein in einen neuen Frühling.

„Mutter Erde selbst ist es, die uns das Loslassen und den Rückzug lehrt.
Und sie ist es, die uns, wenn wir es tun, in ihrem Schoss empfängt.“

© Copyright Oktober 2017 Martina Petermann

Und so dürfen wir lernen zu vertrauen. Denn Vertrauen ist das Wesen der Natur. Und dieses Vertrauen macht es uns leicht.
Loslassen und Rückzug werden zum sich öffnen. Sie werden zum sich öffnen, für die Weisheit von Mutter Erde, für all das was in und mit ihr ist. Sie werden zum sich öffnen, für unsere Brüder und Schwestern, die jeden Herbst diesen Weg mit uns gemeinsam gehen.

Und sie werden zum sich öffnen für das, was der Heilung in uns bedarf.

Herzlichst Martina Petermann

Loslassen mit den Helfern von Mutter Erde

Alle Pflanzen, die entgiftend wirken, unsere Ausscheidungsorgane anregen und die Verdauung in Schwung bringen …

Goldrute, Löwenzahn, Brennnessel, Mariendistel, Birke, große Klette, Wegwarte, Angelica …..

Alle Pflanzen, die uns helfen zur Ruhe zu kommen …..

Melisse, Hopfen, Lavendel, Linde, Rose …..

Ätherische Öle …..

Ylang Ylang, Lavendel, Sandelholz, Karottensamenöl, Vetiver, Mandarine …..
immer der Nase nach …..mein persönlicher Favorit ist übrigens Biozirbenöl …..

Bachblüten, Homöopathie, Spagyrik …..

Jeder bringt seine eigenen Themen mit, daher müssen diese Mittel individuell ausgesucht werden. Aber ein mir sehr häufiges geschildertes Problem sind Gedankenkarusselle. Hier ist White Chestnut die Bachblüte der Wahl.

Räucherungen …..

Beifuss, Rosmarin, Mädesüß, Lavendel, Holunderblüten, Johanniskraut, Kiefernharz  ……
Für diejenigen, die nicht selbst gesammelt und getrocknet haben, hält der Markt viele Mischungen zu den Themen Loslassen, Rückzug, Neubeginn bereit …..

Heilsteine …..

Amethyst, Malachit, Turmalin, Moosachat, Rosenquarz …..

Naturinspirationen

Herbstspaziergänge

es gibt kein falsches Wetter ….. nur falsche Kleidung ….. die Natur lädt immer zu einem Spaziergang ein …..  der Herbst ist die vollendete Inspiration des Rückzugs und des Loslassens ….. nimm dir den Raum wahrzunehmen ….. zu fühlen ….. zu spüren ….. das Fallen des Laubes von den Bäumen ….. das Rascheln der Blätter unter deinen Füßen ….. die Pilze im toten Holz ….. die kahl gewordenen Äste ….. das vorbeihuschende Eichhörnchen ….. das abgeerntete Land ….. die aufkommenden Nebelschwaden ….. das Kalte, Feuchte ….. der Herbstregen ….. der frühe Einbruch der Dunkelheit ….. was macht das alles mit dir ….. welche Geschichte erzählt es dir ….. was spricht es in dir an …… welche Gefühle kommen auf ….. wie fühlt sich Herbst für dich an ….. nimm dir Zeit ….. werde langsamer ….. genug gewalked ….. gejoggt ….. gehastet ….. geeilt ….. tauche ein in den Atem des Loslassens von Mutter Erde und deiner Geschwister ….. gib der aufkommenden Stille des Herbstes Raum in dir  ….. wer bist du ….. sieh dich an ….. nimm dich an ….. nimm an , was anzunehmen ist ….. nur was du annimmst, kannst du loslassen ….. was du nicht annimmst ….. damit kämpfst du ….. das hältst du fest ….. suche nach der Kraft des Friedens in der sich zurückziehenden Natur ….. atme den Frieden tief in dich hinein ….. nimm ihn mit ….. zu deinen Kollegen ….. zu deinen Freunden ….. zu deiner Familie ….. bring ihn zu dir nach hause …..

Den Herbst atmen - eine Atemmeditation mit deinem Freund dem Baum

Eine Atemmeditation mit deinem Freund – dem Baum

….. gehe in einen Wald oder zu einem anderen Ort, an dem es Bäume gibt ….. komme an ….. schließe die Augen ….. atme bewusst ….. tief ein und aus ….. atme beim ausatmen langsam und tief hinein in Mutter Erde ….. genauso, wie die Bäume nun langsam und tief hineinatmen in ihre Wurzeln ….. so wirst du erfüllt vom Atem des Herbstes ….. wie riecht er ….. was bewegt er in dir ….. nun öffne die Augen und schau dich um ….. welcher Baum lädt dich ein …. gehe zu ihm hin ….. sei achtsam für ihn ….. nimm Verbindung auf ….. bedanke dich ….. nehme ihn in deine Arme ….. gib dich ihm hin ….. schließe die Augen ….. fühle den Baum ….. seine Rinde ….. seine Wärme ….. seine Energie ….. spüre, wie er atmet ….. beginne mit ihm gemeinsam zu atmen ….. tief atmet ihr ein ….. und langsam und tief atmet ihr aus ….. geradewegs hinein in Mutter Erde ….. vielleicht spürst du, wie sich der Baum mehr für dich öffnet ….. vielleicht spürst du, wie du dich mehr dem Wesen des Baumes öffnest ….. wie ihr mehr und mehr eins werdet ….. und du gibst dich mehr und mehr hin ….. deinem Atem ….. dem Atem des Baumes ….. lass es geschehen ….. atmen ist ein Gesetz der Natur ….. es ist ein Geben und Nehmen ….. lass dich fühlen ….. tauche ein in deine Bilder ….. in dein Spüren ….. in dein Sein ….. wenn es genug ist, dann löse dich ….. sprich noch einmal ein großes „Danke“ ….. trete einen Schritt zurück ….. schau in Liebe auf deinen Baum ….. alles weitere kommt von ganz alleine …..

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