Von dem einen Tropfen, der wilden Rose und der Macht in dir

2. Februar 2021.TinePe.0 Likes.0 Comments

Von dem einen Tropfen, der wilden Rose, und der Macht in dir 

….. dieser Tag begann mit der Begegnung eines Märchens aus dem Morgenland. Und weil man, wenn ein Tag mit einem Märchen aus dem Land der aufgehenden Sonne beginnt, anderen davon erzählen soll, will ich das hiermit tun …..

Wildrose und Regentropfen

Das Märchen von der größten Kraft im Universum

Es ist schon lange her, da beratschlagten die Götter, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit der Mensch diese nicht finden könne, bevor er reif sei, mit dieser Kraft verantwortungsbewusst umzugehen.

Einer der Götter schlug vor, diese Kraft auf der Spitze des höchsten Berges zu verstecken. Doch die Götter erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen würde, noch bevor er so weit wäre, die gefundene größte Kraft des Universums verantwortungsbewusst einzusetzen.

Da kam ein anderer Gott auf die Idee, die größte Kraft des Universums auf dem Grund des Meeres zu verstecken. Aber wieder erkannten die Götter alsbald, dass der Mensch auch diese Region erforschen und diese Kraft finden würde, bevor er dazu reif sei.

Es folgten noch viele weitere Vorschläge, doch alle wurden sie verworfen.

Schließlich sprach der weiseste aller Götter:

„Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird niemals dort danach suchen, bevor er reif genug ist, den Weg nach Innen zu gehen.“

Und so kam es, dass die größte Kraft des Universums in das tiefste Innere der Menschen hineingelegt wurde.  Dort, so heißt es, liegt sie noch immer. Wartet, so wie ich es gehört habe, ziemlich ungeduldig darauf, bereist zu werden.

Doch weil sie immer ungeduldiger wird, hat sie mich gebeten, dir zu erzählen …..

Von dem einen Tropfen, der wilden Rose, und der Macht in dir

….. der Tag gestern kam nicht gerade märchenhaft daher. Und wenn ein Tag nicht gerade märchenhaft daher kommt, so wurde mir gesagt, dann soll man anderen davon erzählen. Und genau das will ich hiermit tun  …..

..... grollig ..... grumelig ..... grantig ..... gereizt ..... genervt ..... so war ich aufgewacht .....
..... zickig ..... mit den Ahnen ..... wenig freundliche Gedanken ..... irgendetwas muss in der Nacht gewesen sein ..... in den Träumen ..... eine Wutflut an Vorwürfen in mir ..... an die Ahnen .....

„Ihr mit euren Altlasten. Warum auch konntet ihr euren Krimskrams und Krempel nicht wirklich in Ordnung bringen? Was habt ihr gemacht? War euch alles egal? Was für ein Schlamassel! Jetzt können wir das ausbaden.“

Wie meine Stimmung, so das Wetter. Grau und trüb. Es regnet und regnet. Und trotzdem, oder gerade darum. Ich muss raus. Nehme mich, die Wutflut auf die Altlasten, die Ahnen und überhaupt mit auf den Weg. Der Falke, der eigentlich immer grüßt, lässt sich nicht blicken. Weit und breit keiner da. „Das wird nichts mehr“, denke ich. Da geschieht es …..

..... mein Seelenhund springt in den Graben ..... ein Mauseloch hat es ihm angetan ..... ich springe in den Graben ..... eine erwachende Brennnessel hat es mir angetan ..... sumpfig ist er ..... der Graben ..... mein Blick wandert über den Stromzaun ..... die wilde Rose ..... der eine Tropfen ..... fotografiere mich ..... raunt er mir zu ..... ich spüre ..... eine Botschaft der Ahnen ..... der Dorn ..... der Tropfen ..... das Auge ..... was wollt ihr mir sagen ..... gib ihn in den Spiegel ..... flüstern sie mir zu .....
..... elektrisiert springe ich aus dem Graben ..... mein Seelenhund hängt noch immer im Mauseloch fest ..... über mir grüßt der Falke ...... es berühren sich Himmel und Erde ..... und mich die Welten ....
..... aus die Maus ..... wir müssen nach Haus ..... ab in den Spiegel ..... einer reicht nicht ..... doppelt muss er sein ..... ich bin sprachlos ..... staune ..... Tränen laufen über mein Gesicht ..... sehe die Schönheit ..... das wundervolle Licht .....
..... ich schau auf die Mitte ..... höre ihre Bitte ..... nehmt, was wir euch nun geben ..... ihr bekommt ein wundervolles Leben ..... es ist vollbracht ..... in euch wirkt eine wundersame Macht ..... einst hatten wir sie verloren ..... doch nun wird sie neu in euch hineingeboren .....
Wildrose und Regentropfen
..... mir bleibt nur noch zu danken ..... ich komme ins wanken ..... Tränen laufen über mein Gesicht ..... ich schaue in die Mitte ..... blicke auf das wundervolle Licht ..... die Zeit ist reif ..... die Reise vollbracht ..... ich nehme sie an ..... die Gabe der Macht .....

Doch wenn du jetzt denkst: „Was für ein Märchen.“ Dann lass dir sagen, es freut mich sehr, dass es mir gelungen ist, dir einen Tag, der so gar nicht märchenhaft daher kam, zu einem wundervollen Märchen werden zu lassen.

Herzliche Grüße

Martina Petermann © 02.02.2021

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